Die Irrenanstalt ist kein spontaner Gag und auch kein Zufall.
Sie ist ganz bewusst so entstanden.
Ich habe selbst jahrelang mit meiner Psyche gestruggelt. Mir ging es damals wirklich nicht gut. Und in dieser Zeit habe ich auf YouTube einen großen Creator entdeckt, der mir – manchmal ganz unbewusst – etwas gegeben hat, das extrem wertvoll war:
ein paar Stunden Abschalten.
Ein paar Stunden, in denen der Kopf ruhig war.
Ein paar Stunden, in denen ich nicht an alles denken musste, was sonst schwer war.
Irgendwann kam dieser Gedanke:
Das will ich auch.
Nicht berühmt sein. Nicht perfekt wirken.
Sondern vielleicht einem einzigen Menschen genau das geben:
Ein paar Stunden, in denen man den Stress von der Arbeit vergisst.
In denen man Sorgen kurz parken darf.
In denen man einfach da sein kann – ohne Maske.
So ist die Irrenanstalt entstanden.
Der Name ist bewusst humoristisch gewählt.
Einerseits, weil ich mich auf Horror konzentriere – Horror, Mystery, Thriller gehören hier einfach dazu.
Andererseits, weil ich nie diese perfekte Social-Media-Welt wollte, in der alle immer gut drauf sind, alles glatt läuft und niemand Probleme hat.
Das Leben ist nicht perfekt.
Warum sollte es das Internet sein?
Die Irrenanstalt verbindet Horror mit Humor – und mit Menschlichkeit.
Ärztin, Patienten, Psychopathen – alles ein bisschen überspitzt, alles mit einem Augenzwinkern. Nicht, um etwas ins Lächerliche zu ziehen, sondern um vielleicht sogar ein Lächeln zu erzeugen, wenn man es liest.
Hier darf man über Probleme sprechen.
Hier darf man aber auch gar nichts sagen.
Man darf einfach abschalten, zuhören, da sein.
Für mich bedeutet diese Community alles.
Die Irrenanstalt ist eine kleine Familie. Mein eigener Safe Space.
Auch an Tagen, an denen es mir selbst nicht gut geht, passiert etwas Besonderes:
Sobald ich streame, wird der Kopf leiser. Alles andere rückt kurz in den Hintergrund.
Und das Schönste daran:
Die Community ist nicht nur im Stream füreinander da, sondern auch darüber hinaus. Hier hält man zusammen. Immer.
Bei uns wird niemand ausgelacht.
Kein Problem wird klein geredet, nur weil es für jemand anderen vielleicht „nicht schlimm“ wirkt.
Wir wissen: Für den Menschen, der gerade schreibt, ist es in diesem Moment groß. Und das reicht.
Respekt, Ehrlichkeit und Akzeptanz sind hier keine leeren Worte.
Und Schweigen ist genauso okay wie Reden.
Die Irrenanstalt soll ein Ort im Internet sein, an dem man sich sicher fühlen kann.
Gerade heute, wo das leider alles andere als selbstverständlich ist.
Wenn du dich darin wiederfindest –
willkommen in der Irrenanstalt. 🖤
Kategorie: Community
Wie die Irrenanstalt entstanden ist – und warum sie genau so heißt